IQ Test für Jugendliche von 15 bis 18 Jahren
Komplexe Matrizen mit mehreren gleichzeitigen Regeln und räumlichen Transformationen, nah an Tests für Erwachsene.
Was in diesem Test steckt
Der Test prüft vier Denkbereiche: Mustererkennung, visuelle Rätsel, Bildlogik und Zahlenverständnis. Jeder Bereich besteht aus einer kurzen Reihe visueller Aufgaben, und am Ende sehen Sie neben dem Gesamtergebnis einen getrennten Wert für jeden Bereich.
Ab etwa fünfzehn Jahren unterscheidet sich das schlussfolgernde Denken kaum noch von dem Erwachsener. Der Test ist entsprechend anspruchsvoll gebaut.
Die Matrizen arbeiten mit zwei bis drei Regeln gleichzeitig, es gibt Verteilungsaufgaben nach Art des lateinischen Quadrats, bei denen jede Eigenschaft in jeder Zeile und Spalte genau einmal vorkommt, sowie räumliche Transformationen über mehrere Schritte. Die Zahlenreihen nutzen Quadratzahlen, Primzahlen und Fakultäten.
Warum dieser Test für 15–18 Jahre gemacht ist
Nah an Erwachsenentests
Die Aufgaben dieser Stufe ähneln in Aufbau und Schwierigkeit denen, die auch in Verfahren für Erwachsene vorkommen. Wer hier gut abschneidet, würde in einem nonverbalen Test für Erwachsene ähnlich abschneiden.
Geprüft auf Eindeutigkeit
Gerade bei mehreren gleichzeitigen Regeln entstehen leicht Aufgaben mit zwei vertretbaren Lösungen. Alle Aufgaben dieser Stufe wurden systematisch darauf geprüft, dass genau eine Antwort richtig ist und keine der Ablenkungen über eine andere Regel ebenfalls passt.
Wie das Ergebnis aussieht
Am Ende erscheint ein geschätzter Bereich statt einer einzelnen Zahl, dargestellt auf einer Glockenkurve, dazu ein eigener Wert für jeden der vier Abschnitte. Ein Wert um 100 entspricht dem Durchschnitt der Altersgruppe, und etwa zwei von drei Kindern liegen zwischen 85 und 115.
| Bereich | Übliche Bezeichnung | Wie häufig |
|---|---|---|
| unter 85 | unterdurchschnittlich | etwa 16 von 100 |
| 85–99 | unteres Mittelfeld | etwa 34 von 100 |
| 100–115 | oberes Mittelfeld | etwa 34 von 100 |
| 116–130 | überdurchschnittlich | etwa 14 von 100 |
| über 130 | weit überdurchschnittlich | etwa 2 von 100 |
Der Bereich statt einer einzelnen Zahl ist Absicht. Auch klinische Verfahren geben ein Konfidenzintervall an, weil kein Test völlig präzise misst. Eine Angabe wie „97 bis 107″ ist ehrlicher als ein glattes „102″ und verhindert, dass aus zwei zufällig richtigen oder falschen Aufgaben zu viel herausgelesen wird.
So wird das Ergebnis aussagekräftig
- Guter Zeitpunkt. Nicht direkt nach der Schule und nicht kurz vor dem Essen.
- Als Rätselspiel ankündigen, nicht als Test. Kinder, die sich bewertet fühlen, schneiden schlechter ab.
- Ruhiger Raum, Handy außer Reichweite, Fernseher aus.
- Allein antworten lassen. Eine vorgesagte Lösung sagt nichts aus. Daneben sitzen ist in Ordnung, besonders bei den Jüngsten.
- Tablet oder Laptop statt Handy, weil sich Formen auf einem größeren Bildschirm leichter vergleichen lassen.
