IQ Test für Kinder von 6 bis 7 Jahren
Ein kostenloser IQ Test für Leseanfänger. Einfache Wörter neben den Bildern, längere Muster und weiterhin keine Zeitbegrenzung.
Was in diesem Test steckt
Der Test prüft vier Denkbereiche: Mustererkennung, visuelle Rätsel, Bildlogik und Zahlen. Jeder Bereich besteht aus einer kurzen Reihe visueller Aufgaben, und am Ende sehen Sie neben dem Gesamtergebnis einen getrennten Wert für jeden Bereich.
Zwischen sechs und sieben verändert sich das Denken deutlich. Kinder können nun längeren Regeln folgen, erste Beziehungen zwischen Formen erkennen und mit Zahlen über die reine Menge hinaus umgehen. Der Test nutzt genau diesen Sprung.
Muster laufen hier über mehr Schritte als im Vorschultest, und es tauchen die ersten Analogien auf: Wie sich das erste Paar verändert hat, soll auf das zweite übertragen werden. Das ist die Denkweise, auf der später alle Matrizenaufgaben aufbauen.
Warum dieser Test für 6–7 Jahre gemacht ist
Lesen nur, wo es hilft
Neben den Bildern stehen kurze, einfache Wörter. Sie erklären die Aufgabe, sind aber nie nötig, um sie zu lösen. Ein Kind, dem das Lesen noch schwerfällt, kommt allein über die Bilder zum Ziel.
Noch immer ohne Uhr
Auch in diesem Alter wird nicht auf Zeit gemessen. Ein Kind, das eine Aufgabe in Ruhe durchdenkt, hat sie verstanden. Zeitdruck würde hier vor allem Nervosität messen.
Wie das Ergebnis aussieht
Am Ende erscheint ein geschätzter Bereich statt einer einzelnen Zahl, dargestellt auf einer Glockenkurve, dazu ein eigener Wert für jeden der vier Abschnitte. Ein Wert um 100 entspricht dem Durchschnitt der Altersgruppe, und etwa zwei von drei Kindern liegen zwischen 85 und 115.
| Bereich | Übliche Bezeichnung | Wie häufig |
|---|---|---|
| unter 85 | unterdurchschnittlich | etwa 16 von 100 |
| 85–99 | unteres Mittelfeld | etwa 34 von 100 |
| 100–115 | oberes Mittelfeld | etwa 34 von 100 |
| 116–130 | überdurchschnittlich | etwa 14 von 100 |
| über 130 | weit überdurchschnittlich | etwa 2 von 100 |
Der Bereich statt einer einzelnen Zahl ist Absicht. Auch klinische Verfahren geben ein Konfidenzintervall an, weil kein Test völlig präzise misst. Eine Angabe wie „97 bis 107″ ist ehrlicher als ein glattes „102″ und verhindert, dass aus zwei zufällig richtigen oder falschen Aufgaben zu viel herausgelesen wird.
So wird das Ergebnis aussagekräftig
- Guter Zeitpunkt. Nicht direkt nach der Schule und nicht kurz vor dem Essen.
- Als Rätselspiel ankündigen, nicht als Test. Kinder, die sich bewertet fühlen, schneiden schlechter ab.
- Ruhiger Raum, Handy außer Reichweite, Fernseher aus.
- Allein antworten lassen. Eine vorgesagte Lösung sagt nichts aus. Daneben sitzen ist in Ordnung, besonders bei den Jüngsten.
- Tablet oder Laptop statt Handy, weil sich Formen auf einem größeren Bildschirm leichter vergleichen lassen.
